s Kuchi-Daaberettli

2019


Vo de Männer im Bundesroot, friehner amme stolze sibe,
sinn no de letschte Wahle numme grad vier no ibrig blibe.
Me heert vo däne vier, das haig aber au no ebbis Glatts:
Me haig uf em Bundesrootspissoir jetz vyl besser Platz!

Wo die Frau Amhärd s Militär bikunnt, hani ganz gschoggt
sofort z‘ Bärn ihre Vorgänger, der Guy Parmelin aagfrogt,
eb das iberhaupt gieng mit‘re Frau? Do het er nur glacht:
Är haig jo au vo nyt en Ahnig – und haig das Jöbbli gmacht.

Mer dien in der Schwyz jetz eso „Sozialdetektiv“ yyfiehre,
wo uusspioniere, bisch arbetsunfähig, duesch simuliere?
Alli Simulante und Arbetsverweigerer wärde jetz uffliege –
Und au d Helfti vo de FCB-Spiler kai Zahldaag meh griege.

Me hert klaage, ass die neybaute Dram-Insle z‘ hooch sinn,
will für d Veelofahrer die Trottoir ganz gfährlig nooch sinn.
Wenn’s Di dert schnätzlet, git’s aber Sinn, wenn-y noch bsinn:
Im Rollstuehl bisch jo froh, ass d Dram-Yystig nid hooch sinn.

Basel-Stadt duet jetz ney so „Food Truck“-Plätz vermiete,
wo die „Food-Truck-Baizer“ ihre Fastfood kenne aabiete
Stellet doch au e baar so Imbiss-Kääre, y fänd ’s geniaal,
als neyschts Paziänte-Verpflägigskonzäpt vors Unispital!

Myy Frau und ich, mir mache jede Herbscht, ganz stur,
im Zillerdaal e soone meega-strängi Abschpägg-Kuur.
Wenn abschpägge muesch, denn sottsch deert ane go!
Gäll, liebe Novartis-Boss, statt noo meh Lytt z‘ entloh!

Y find, ass die „Political Corectness“ e bitz e Mischt isch:
Wenn „Mohrekopf“ seisch, haisst’s, ass e Rassischt bisch.
Wotsch „Maitlibai“ kaufe, dien‘s Di als Sexischt verklaage.
Nur de Fuudiweggli darfsch no ungstroft „Schwöbli“ saage.

Bi Betrieger und Gauner het me friehner amme nyt kennt,
het se zer Stroof uf em Schytterhuffe gnadelos verbrennt.
Duesch als Firme-Chef hitte Dy Uffsichtspflicht verpenne,
muesch zer Stroof nur no dini Boschtauddi loh verbrenne.

Im Grossen Rat da fänden sie’s „jetz pletzlig nimm ganz lätz,“
dass man statt Hochdeutsch nun „ab sofort mundart schwätz.“
Da man den Kern der Themen „däwääg vyyl besser braich‘.“
Mir ist’s egal, die schwatzen dort „jo sowyso numme Saich.“

Wirfsch d Zigaredde ufe Boode, griegsch jetz ney e Buess!
80 Stutz wäge Stadtbild-Verdräggig, was sy muess, muess…
Wotsch unsri Stadt vellig strooflos versaue, darfsch nyt kenne,
muesch aifach Hyyser baue und di Herzog/De Meuron nenne.

So Transgender-Mensche „oute“ sich hitte als wie meh.
Au bim EHC Basel kasch jetz e Transfrau als Spilerin seh.
Y out mi drum au: Bi im falsche Kerper geboore, wär gärn,
an Stell vomene FCB-Fän, e Fän vo de Young Boys Bärn.

Zer Zyt dien wäg‘ der Moode alli „Kids“- dasch s tolle –
ihri Jeans-Hoosebai, ganz cool, sone bitzeli uffe-rolle.
Jä, wenn die alli speter denn mool d AHV sotte bikoh,
Sin si ‘s scho gwohnt „mit abgsägte Hoose“ do z’stoh.